Allgemeine Informationen zu den Leistungen für
Bildung und Teilhabe

Grundsätzliches:

Schülerinnen und Schüler, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, können Leistungen für den Schulbedarf, für Schülerbeförderung, für Lernförderung, für eintägige Schulausflüge sowie mehrtägige Klassenfahrten und für die Mehrkosten der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in Schulen erhalten. Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildungsvergütung erhalten, sind von den Leistungen ausgeschlossen. Der Schulbedarf wird für alle Jahrgangsstufen gewährt. Schülerbeförderungskosten können in der Regel nur Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe zwei (elfte Klasse) erhalten, da nach den schulrechtlichen Bestimmungen in Hessen die Schülerbeförderungskosten bis zum Abschluss der Sekundarstufe eins zumeist vollständig übernommen werden.

Kinder in Kindertagesstätten können Leistungen für ein- und mehrtägige Ausflüge sowie auch für die Mehrkosten der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in den Kita erhalten. Leistungen für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung stehen auch Kindern in Kindertageseinrichtungen nach Paragraph 22 des Sozialgesetzbuches VIII zu. Leistungen für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben erhalten Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.


Ist ein Antrag erforderlich und wer kann den Antrag stellen?

Alle Leistungen zur Bildung und Teilhabe können grundsätzlich die Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem SGB II (Hartz IV) beantragen, ebenso Empfänger von Sozialhilfe nach dem SGB XII sowie Bezieher von Kindergeld, die gleichzeitig Kinderzuschlag nach dem Kindergeldgesetz oder Wohngeld erhalten. Alle Anträge sind schriftlich zu stellen. Abweichend davon erhalten die Leistungsempfänger nach dem SGB II und SGB XII den Schulbedarf automatisch, wenn sie in den Monaten August und Februar eines Jahres Leistungen erhalten. Die Empfänger von Kindergeldzuschlag und Wohngeld müssen dagegen auch für den Schulbedarf einen schriftlichen Antrag stellen.


Wer gewährt die Leistung?

Die Leistungsgewährung erfolgt für Leistungsberechtigte nach dem SGB II und SGB XII beim:

Kreisausschuss des Odenwaldkreises
Kommunales Service-Center
Michelstädter Straße 12
64711 Erbach

Für den Buchstabenbereich 

SGB II:   A - L:

SGB XII: A - K:

Beate Heckmann
Telefon: 06062 70-1261
E-Mail: b.heckmann@odenwaldkreis.de

Für den Buchstabenbereich

SGB II:  M bis Z:

SGB XII: L - Z:

Jennifer Falter Telefon: 06062 70-1597
E-Mail: j.falter@odenwaldkreis.de


Wie werden die Leistungen erbracht?

Die Leistungen werden – mit Ausnahme des Schulbedarfs und der Schülerbeförderung – nicht als Geldleistungen, sondern im Rahmen der Direktzahlung an den jeweiligen Leistungserbringer erbracht.

Bitte stellen Sie die Anträge rechtzeitig, damit die Leistungen Ihren Kindern in vollem Umfang zu Gute kommen.

 

WICHTIG:
Bitte bewahren Sie Rechnungen, Quittungen, Nachweise oder Anmeldungen gut auf, da Sie diese gegebenenfalls als Nachweis benötigen.

 

Hinweis:
Für Leistungsberechtigte, die sich nicht im SGB II- oder SGB XII-Bezug befinden, ist die Wohngeldstelle im Hause zuständig.

 

Direkt zur Seite Wohngeldstelle

 

Für jede Leistung und für jedes Kind ist ein gesonderter Antrag erforderlich.

Antragsformulare erhalten Sie bei der Stadt oder Gemeinde in der Sie Ihren Wohnsitz haben, beim Kreisausschuss des Odenwaldkreises oder im Internet in den folgenden Menüpunkten.

 

 

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen