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Mit neuem Fahrgefühl unterwegs nach Pfirschbach

Fertig: die sanierte Ortsdurchfahrt in Pfirschbach. Foto: Stefan Toepfer/Kreisverwaltung

Die Zeiten, in denen man nur über ziemlich schadhafte Straßen in den Höchster Ortsteil Pfirschbach fahren konnte, sind vorbei. Sowohl die Kreisstraße 112, auf der man, von Höchst kommend, in den Ort abbiegt, als auch die Kreisstraße 113, die durch ihn hindurchführt, wurden erneuert – auf insgesamt rund 2,7 Kilometern. Nun haben der Erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis, der Höchster Bürgermeister Horst Bitsch sowie Vertreter von Hessen Mobil den reibungslosen Ablauf der Arbeiten gewürdigt und gemeinsam mit weiteren Vertretern des Odenwaldkreises, der Gemeinde und der beteiligten Firmen die Straße offiziell freigegeben.

 

„Auch kleine Orte sollen gut angebunden sein“, sagte Grobeis und dankte Hessen Mobil sowie dem Büro Golükes, das die Bauleitung innehatte, und der ausführenden Firma Michael Gärtner aus Eberbach, für die „bewährte Zusammenarbeit“. Mit beiden Unternehmen arbeiten das Bau- und Immobilienmanagement des Odenwaldkreises (Bimo), für das Grobeis zuständig ist, und Hessen Mobil auch bei anderen Straßensanierungen zusammen.

 

Zu den abgeschlossenen Maßnahmen gehören außer den Arbeiten an den Straßen nach und durch Pfirschbach jene an der Kreisstraße 42 (Ortsdurchfahrt Erlenbach), die für Bimo mit Kosten von 420.000 Euro verbunden waren, und die an der Kreisstraße 96 in Fürstengrund, die 470.000 Euro kosteten. Derzeit wird an der Kreisstraße 89 zwischen Rehbach und Langenbrombach gearbeitet (Kosten: 500.000 Euro) sowie an der Kreisstraße 42 in Erbach (130.000 Euro). Im Herbst soll mit der grundhaften Sanierung der Kreisstraße 77 (Ortsdurchfahrt Laudenau) begonnen werden. Sie soll im Sommer 2018 abgeschlossen sein. Die Baukosten werden hier zu 80 Prozent vom Land Hessen gefördert.

 

Für die Erneuerung der Kreisstraßen 112 und 113 nach und durch Pfirschbach hat der Odenwaldkreis rund 550.000 Euro ausgegeben. Wie Grobeis lobte auch Bitsch die Arbeit: „Die Baukolonne war spitze.“ Außerdem seien die Bürgerinnen und Bürger sehr diszipliniert gewesen, fügte er mit Blick auf die Umleitung hinzu, die zum Teil über einen schmalen Wirtschaftsweg führte. Eine Baustelle wird es in den nächsten Jahren aber noch geben, denn eine kleine, unweit der Kreuzung der beiden Straßen 112 und 113 gelegene Brücke muss ersetzt werden. Die Voruntersuchungen wurden bereits durchgeführt.


13.09.2017

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen